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Glückliche einsame Wölfin

Schütze dein Herz

Nein, es geht hier nicht darum, dass du dich nicht in einen anderen Menschen verlieben solltest, weil er dir weh tun könnte.

Du musst verstehen, dass dein Herz das Organ in deinem Körper ist, dass dir jede Minute aufs neue Leben schenkt. Und nicht nur das, dein Herz kann noch viel mehr. Es kann dir zeigen, wie du ein glückliches Leben führen kannst, dazu musst du nur lernen zuzuhören.

Doch oftmals sehen wir unser Herz einfach nur als einen großen Muskel, der das Blut durch unseren Körper pumpt.

Auch ich bin sehr lange Zeit sehr nachlässig mit meinem Herzen umgegangen, bis es anfing mir Warnsignale zu schicken.

Der Stress bestimmte mein Leben

Mein Leben vor wenigen Jahren kann ich nur mit folgenden Worten beschreiben: Stress, Hektik, Überstunden ohne Ende (natürlich unbezahlt), das Gefühl der Zeit hinterher zu laufen, Druck, Ärger, Wut, Frustration und ein Problem nach dem Anderen.

Was ich damals nicht verstand war aber, dass ich mit jedem weiteren Wutanfall, jedem Aufregen über sinnlosen Mist und jeder weiteren Minute, in der ich mich von anderen Leuten unter Druck setzen lies, mein Körper Adrenalin und Stresshormone ausgestoßen hat, die mein Herz irgendwann dazu brachten einen Hilferuf zu starten.

Ich weiß es wie heute, ich lag abends gegen 23:00 Uhr in meinem Bett und versuchte nach einem langen aufreibenden und stressigen Arbeitstag zu schlafen. Und das bereits mit dem Gedanken im Kopf, dass ich heute wieder nicht alles geschafft hatte und morgen noch mehr Gas geben musste. Und da passierte es, mein Herz schlug erst ganz normal und auf einmal machte es wie einen Hüpfer. Im ersten Moment dachte ich, ich hätte es mir nur eingebildet, doch dann passierte es erneut.

Es fühlte sich an wie beim Herzrasen (kennst du vielleicht, wenn du durch etwas übelst erschrocken bist), nur das es nicht durchgängig war, sondern immer als einzelner „Hüpfer“ zwischen normalen Herzschlägen auftrat.

Klopf, Klopf, langer Hüpfer, Klopf, Klopf, langer Hüpfer…

In meiner Unkenntnis, was da gerade in meinem Körper passierte, geriet ich in Panik, wodurch die normalen Herzschläge nun auch immer heftiger wurden. Irgendwann schrie mein Kopf: „Du musst dich wieder beruhigen!“ Und so begann ich tief ein- und auszuatmen und genauso schnell wie es kam, war es auf einmal wieder verschwunden.

Lange Zeit konnte ich in dieser Nacht nicht einschlafen, doch als ich am Morgen wieder erwachte und alles in Ordnung war, vergaß ich es wieder.

Doch es kam wieder in vielen Nächten und dann passierte es auch gelegentlich am Tag. Ich vereinbarte schließlich einen Termin bei einer Kardiologin, auf den ich 3 Monate lang warten musste. Als es dann endlich soweit war, bekam ich ein Langzeit-EKG und die Ärztin stellte fest, dass da gelegentlich eine Unregelmäßigkeit in meinem Herzrhythmus ist, es aber nicht so gravierend wäre, dass man hier etwas mit Medikamenten oder anderen Maßnahmen tun müsste.

Der Beginn auf mein Herz zu hören

Ich sollte also für immer mit diesem Gefühl leben?

Gott sei Dank sprang das Schicksal genau in diesem Moment bei mir ein, denn nur einige Wochen später sah ich mehr durch Zufall einen Trailer des Films „The Secret“. Vollkommen fasziniert von den Möglichkeiten, die das Gesetz der Anziehung bietet, begann ich immer mehr darüber zu lernen.

Ich lernte wie wichtig das Herz für einen Menschen wirklich ist und was für unglaubliche Dinge es bewirken kann. Ich lernte, dass schlechte Gefühle wie Wut, Ärger, Hass, Angst und Frustration eine chemische Reaktion in meinem Körper auslösen und mich damit systematisch krank machen.

Ich fing an zu meditieren und mich in der Meditation mit meinem Herzen zu verbinden. Ja, ich gebe zu, das klingt vielleicht für jemanden, der es noch nie gemacht hat ziemlich bescheuert. Aber als ich ins kalte Wasser gesprungen bin und es ausprobiert habe, habe ich soviel Liebe, Glück und Freude gespürt, es ging mir richtig gut.

Seitdem meditiere ich jeden Tag mindestens einmal (manchmal auch nur für 15 Minuten) und ich kann mit Stolz sagen, dass meine Herzhüpfer verschwunden sind.

Mir ist bewusst, dass meine Worte für einen sehr realistisch eingestellten Menschen sehr unglaubwürdig klingen. Und noch vor ein paar Jahren, wäre ich einer davon gewesen. Doch mir hat das Schicksal in mehreren Momenten meines Lebens (sei es nun die Sache mit meinem Herzen, wie ich meinen ersten Roman geschrieben habe oder wie ich mein erstes Bild gemalt habe) deutlich gezeigt, dass es viel mehr Möglichkeiten im Leben gibt.

Eines kann ich dir mit großer Klarheit sagen, ständig nur in Stress, mit Angst und Wut im Herzen zu leben, macht dich definiv über kurz oder lang krank und dazu noch sehr unglücklich.

Vor einigen Jahren habe ich mal diesen Spruch gehört (leider weiß ich nicht, von wem er ursprünglich stammt), doch er ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben:

Jemanden zu hassen ist so, als würde man selbst Gift trinken und darauf hoffen, dass der Andere tot umfällt.

Verfasser unbekannt

Sei einfach nur glücklich in deinem Leben. Verbringe es mit Liebe und Freude und dir und deinem Körper und vor allen Dingen deinem Herzen wird es gut gehen!

Falls du die Geschichte noch nicht kennst, wie heftig mich das Schicksal schupsen musste, damit ich meinen ersten Roman schreibe, dann findest du hier den Link zum Blog-Beitrag.


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