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Glückliche einsame Wölfin

Ja, ich bin Einzelgängerin

Lerne Dich so zu lieben wie du bist

Meine unbeschwerte Kindheit

Von frühester Kindheit an, hatte ich nie viele Freunde. Doch es störte mich nicht, weil ich schon immer sehr viel Fantasie hatte. Ich liebte Hunde, besaß jedoch keinen und stellte mir immer vor wenn ich die Straßen entlang ging, dass ich einen imaginären Hund an meiner Leine hatte. Ich mochte keine großen Spielgruppen und wenn der Spielplatz sehr voll war, dann wollte ich lieber nach Hause. Ich konnte stundenlang mit meinem Spielzeug alleine spielen oder verbrachte viel Zeit mit meinen Büchern. Für mich war das normal und niemals wäre ich zu diesem Zeitpunkt darauf gekommen, dass ich eine Einzelgängerin bin. Ich wusste nicht einmal was das ist.

Erst als ich von unserer kleinen Grundschule mit circa 30 Kindern pro Klassenstufe aufs Gymnasium kam, wo wir circa 100 Schüler pro Klassenstufe waren, da bemerkte ich immer mehr, dass ich nicht in das Schema, was man als normal bezeichnet, passte.

Als Teenager gemobbt

Ich mochte absolut keine Mädchencliquen und wollte um nichts auf der Welt zu einer davon gehören. Ich fand es furchtbar wenn diese Mädchen in einem Moment die dicksten Freundinnen waren und im nächsten Augenblick Erzfeinde, nur weil sie plötzlich auf den gleichen Jungen standen oder eine aus der Clique eine schönere Jacke hatte, als die anderen.

Ich hatte 1 beste Freundin und 2 bis 3 weitere Freundinnen, mit denen ich ab und zu etwas unternahm, ansonsten hielt ich mich in meiner Freizeit von anderen Schülern fern. Und es ging mir gut damit, bis eine der Mädchencliquen damit begann mich zu ärgern.

Immer wieder musste ich mir anhören, dass ich häßlich und fett bin und stinken würde. Ich war hilflos gefangen in der Rolle des Opfers und mit jedem weiteren Tag sank mein Selbstwertgefühl, bis es komplett zerstört war.

In dieser Zeit entwickelte sich meine Vorliebe für Helden, die als Außenseiter ihre einzigartige Kraft entdecken und schließlich über alle Widrigkeiten hinaus wachsen und ihren Erfolg erzielen.

Ich wurde ein riesiger Fan von Kampfsport-Filmen wie Karate Kid, Karate Tiger, Sidekicks und alle möglichen Filme mit Jean-Claude van Damme. Außerdem entdeckte ich japanische Comics mit Helden wie Sailor Moon, Magic Knight Rayearth oder City Hunter für mich.

Und genau diese Geschichten waren es auch, die mir den Mut gaben, mich gegenüber der Mädchenclique zu behaupten. Nach 1 Jahr Mobbing drohte ich der Anführerin der Mädchengruppe mit einem Faustschlag, falls sie nicht endlich ihren Mund halten sollte.

Ich hatte es geschafft, sie vollkommen verblüfft zurück zu lassen. Und weil sie offensichtlich nicht einschätzen konnten, ob ich wirklich meine Drohung wahrmachen würde, ließen sie mich von diesem Tag an in Ruhe.

Das Leben als junge Erwachsene

Doch der Schaden war bereits angerichtet, mein Selbstbewusstsein nicht mehr vorhanden. Ich hatte zwar immer noch meine handvoll gute Freunde, doch mit mehr Menschen wollte ich mich nicht abgeben.

Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich so unwohl, wenn ich neue Leute kennenlernte. Doch auf Grund meines Verhaltens begannen nun meine Eltern immer mehr damit, mich unter Menschen zu zwingen.

So wurde ich langsam erwachsen und fühlte mich ständig unter Druck gesetzt. Ich war absolut nicht glücklich in meinem Leben.

In jeder mir möglichen Minute meines Lebens zog ich mich zurück um wenigstens ein bisschen mehr wie ich selbst sein zu können. Erst nach langer Zeit habe ich verstanden, dass dies meine Natur ist.

Erst mit Anfang 30 habe ich Stück für Stück gelernt mir wieder Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl aufzubauen. Und dann hatte ich endlich die Kraft und den Mut jedem gegenüber meine Meinung und meinen Lebensstil zu vertreten.

Dies war das erste Mal, dass ich lauthals sagen konnte:

Ja, ich bin eine Einzelgängerin und absolut nicht einsam!

Ich habe meine Geschichte mit dir geteilt, weil ich dir Mut machen möchte.

Bist du auch lieber allein, als dich in Menschenmassen zu tummeln?

Dann steh dazu!

Liebst du es deinen eigenen Gedanken zu lauschen, anstatt mit anderen zu diskutieren?

Dann steh dazu!

Lass dir von niemandem vorschreiben, wie du dir dein Leben gestaltest!

Akzeptiere deine Gefühle und dein Wesen und rufe laut in die Welt:

Ich bin eine Einzelgängerin, die absolut nicht einsam ist. Ich bin eine Einzelgängerin, die sich so liebt, wie sie ist. Und ich bin eine Einzelgängerin, die auch eine glückliche Beziehung führen kann.

Ich bin eine glückliche einsame Wölfin.


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