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Interessantes zu meinen Werken

Wie ich meinen ersten Roman geschrieben habe

Warum Du das Schicksal nicht ignorieren solltest, wenn es anklopft
Astendana Laskish Bild

Seitdem ich lesen kann war ich schon immer eine große Leseratte und nachdem ich mit 14 Jahren meinen ersten Liebesroman bekommen habe, kaufte ich mir ein Buch nach dem anderen. Mit 15 Jahren hatte ich einen Traum mit einem Liebespaar, der mir so lebhaft erschien und auch nach dem Aufwachen ließ er mich nicht mehr los. Und über Wochen und Monate entwickelte sich die geträumte Szenerie in meinem Kopf zu einer kompletten Story dieser Charaktere. Mit 16 Jahren schrieb ich die Geschichte in einer Kurzgeschichte auf und schenkte sie meiner Schwester zum Geburtstag. In dem Alter habe ich absolut nicht darüber nachgedacht, dass ich mal einen Roman schreibe.

Ich war ein sehr unsicherer Mensch mit keinerlei Selbstbewusstsein und ich hasste mein Aussehen. Meine Selbstzweifel wurden noch zusätzlich dadurch verstärkt, dass ich in der Schule gehänselt wurde, weil ich mich schon immer von Cliquen und dergleichen ferngehalten habe und nur wenige Freunde hatte.

All dies trug dazu bei, dass ich mich nicht traute meine Geschichte irgend jemand anderem zu zeigen. So verschwand die Kurzgeschichte in einer Schublade, doch die Charaktere lebten in meiner Fantasie weiter.

Der harte Berufsalltag einer erwachsenen Träumerin

Kennst Du das, wenn Du Dich in Deinem eigenen Leben so absolut fehl am Platz fühlst?

So fühlte ich mich viele Jahre, eingesperrt in einem Leben, dass mir vordiktiert wurde.

Ich habe mein Abitur gemacht, und Gott, was habe ich die Schule gehasst. Wie oft saß ich mit Kopfschmerzen da, weil ich mir die Seele aus dem Leibe gebüffelt habe, um gute Noten zu bekommen.

Danach habe ich eine kaufmännische Berufsausbildung gemacht, weil ich so schnell wie möglich aus dem stupiden Schulbanksitzen heraus wollte. Die tägliche Arbeit mit den Zahlen in meinem Berufsleben hat mir Spass gemacht und hier lernte ich das erste Mal ein bisschen Freiheit kennen. Nichts mehr mit du musst in den nächsten 45 Minuten dieses Fach machen, dann kannst du 10 Minuten auf die Toilette gehen und um die Uhrzeit hasst du 15 Minuten zum Essen und dann musst du die nächsten 45 Minuten das Thema machen.

Das erste Mal in meinem Leben konnte ich zu einem gewissen Grad bestimmen, wann ich welche Aufgabe am Tag oder in der Woche erledigte. Das war toll.

Doch je älter ich wurde um so schlimmer wurde das Gefühl der Unzufriedenheit in mir. Ein Gefühl der Ohnmacht dem gegenüber was von jedem als ein „normales“ Leben bezeichnet wird.

Geh zur Schule, mach deine Ausbildung oder studiere und dann arbeitest du bis zur Rente als Angestellte für jemand anderen.

Ich hatte das Gefühl in dieser Rolle zu ersticken!

Meine Flucht aus diesem Leben

Mit 23 lernte ich im Urlaub einen Mann kennen und verliebte mich. Und dies war der Beginn eines großen Meilensteins in meinem Leben.

Nach einem Jahr Fernbeziehung kehrte ich meinem Heimatland den Rücken zu, um dort zu leben, wo andere Menschen Urlaub machen.

Zu Beginn war alles wundervoll und ich hatte noch nie so viel Freiheit in meinem Leben, doch innerhalb kürzestes Zeit änderten sich die Dinge dramatisch.

Extrem reich an Erfahrungen, doch auch voller Enttäuschungen, Schmerz und Verbitterung kehrte ich schließlich 2 Jahre später in meine Heimat zurück. Viele meiner Erlebnisse aus dieser Zeit habe ich in meinen ersten Roman mit einließen lassen.

Doch eines hatte mir dieser Auslandsaufenthalt gezeigt, wie verbunden ich doch mit meiner Muttersprache war und wie sehr ich sie in dieser Zeit vermisst hatte.

Und gerade in dieser schwierigen und teilweise sehr nervenaufreibenden Zeit hatte ich immer mehr Träume mit Liebespaaren und jede Menge Geschichten mit neuen Charakteren tauchten in meinem Kopf auf. Sie gaben mir in dieser schweren Zeit halt. Doch selbst da sah ich mich nicht als Autorin, sondern ich hielt mich einfach nur für einen Menschen mit viel Fantasie.

Nach meinem Auslandsaufenthalt steckte ich erneut in einem Leben als Lohnbuchhalterin fest. Ich hatte es nicht geschafft mein Leben anders zu gestalten, ich wußte nicht wie.

Das Schicksal schreitet ein

Danach tauchte ich immer häufiger in meiner Traumwelt ab und dachte ständig darüber nach, ob ich die Geschichten aufschreiben sollte. Doch mein fehlendes Selbstwertgefühl und mein mangelndes Wissen, wie man eigentlich einen Roman schreibt, hielten mich immer wieder davon ab.

Es war kurz nach meinem 30. Geburtstag als ich an einem Samstag 6:00 Uhr morgens wach wurde. Wie fremdgesteuert stand ich auf, setzte mich im Schlafanzug an meinen Schreibtisch und schaltete meinen Laptop ein. Wie von allein öffnete meine rechte Hand ein neues Schreibdokument.

Danach verharrte mein Körper für eine Minute regungslos und ich starrte auf die weiße Seite auf dem Bildschirm. Ich wußte nicht so richtig, was ich jetzt tun sollte.

Doch dann flogen meine Finger über die Tastatur und ich schrieb die ersten Worte und so als würde ein Film vor meinem inneren geistigen Auge ablaufen sah ich die Szenen und tippte und tippte und tippte.

Ich fühlte mich als hätte mich eine Art Energie ergriffen, die mich dazu brachte immer weiter zu machen und ein Gefühl des Glücks erfasste mich.

Das Schicksal trieb mich an das zu tun, was ich mich bisher nie getraut hatte.

Zwei Stunden lang flogen meine Finger über die Tasten und dann war das Gefühl des fremdgesteuert seins auf einmal verschwunden und ich hörte auf zu schreiben. Dann sah ich mir das Dokument auf meinem Laptop genauer an und erstarrte.

Ich hatte gerade das komplette 1. Kapitel meines Romans geschrieben!

Danach arbeitete ich jeden Tag an meinem Roman weiter. Nicht nur, weil ich dabei ein unglaubliches Glücksgefühl hatte, sondern weil die Charaktere meines Romans mir förmlich zu sagen schienen: Du musst unsere Geschichte zu ende erzählen!

Den ganzen Entstehungsprozess hindurch begleiteten sie mich jeden Tag und wurden wie Freunde für mich.

Kurz nachdem ich meinen ersten Roman fertig gestellt hatte, wußte ich, dass ich nun bereit bin die Kurzgeschichte, welche ich mit 16 Jahren aufgeschrieben habe, wieder raus zu holen und sie zu einem Roman zu machen. Die Geschichte hatte sich ja in meinem Kopf über die Jahre bereits viel weiter entwickelt und so entstand mein 2. Roman „Helden?!“.

Vertraue Deinen Impulsen!

Wenn das Schicksal mir nicht diesen Samstag beschert hätte, dann wäre ich niemals Autorin geworden.

Daher bitte ich Dich, falls es dir genauso geht wie es mir ging:

Warte nicht darauf, dass jemand dir diesen Schritt abnimmt!

Denn wenn ich eins in meinem Leben bereue, dann das ich nicht schon viel eher mit dem Schreiben angefangen habe.

Heute lasse ich mich nicht mehr von Zweifeln leiten!

Heute fühle ich mich endlich frei und bin genau in dem Leben angekommen, dass ich von Herzen liebe.

Also, wenn es irgendetwas in Deinem Leben gibt, dass Du tun möchtest, dann mach es genau jetzt!

Lass Dir von nichts und niemandem sagen, dass Du es nicht könntest!

FANG EINFACH AN!


Sieh dir auch mein Video dazu an!


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